Historische Einsätze

2016

Einsatzort: Liegnitzer Straße

In der Nacht des 09.11.2016 kam es in der Liegnitzer Straße um 01:00Uhr aus ungeklärter Ursache zum Vollbrand eines Holzhauses.

2015

Einsatzort: Flugplatz Hungriger Wolf

Am 30.08.2015 gegen 15Uhr ereignete sich auf dem Flugplatz Hungriger Wolf ein Absturz eines Kleinflugzeuges während der Landung, bei dem alle 3 Insassen schwer verletzt in Kliniken geflogen werden mussten.
Aus ungeklärte Ursache ist ein Kleinflugzeug während des Landevorganges abgestürzt und auf dem Rücken liegend zum Stehen gekommen. Ersthelfer die vor Ort waren, griffen schnell ein und befreiten die schwer verletzten Insassen aus dem Wrack und begannen mit dessen Erstversorgung. Nach unserem Eintreffen stellten wir den Brandschutz in 3-facher Form sicher, da Treibstoff aus dem Flugzeug austrat.
Die Flugaufsichtsbehörde hat die Einsatzstelle im Einsatzverlauf beschlagnahmt und die Ermittlung zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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2014

Einsatzort: Am Wasserturm

Gegen 22:30Uhr des 28.07., wurden wir mit dem Stichwort "FEU - Rauchentwicklung in der Garage", in die Straße Am Wasserturm alarmiert.
Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, breitete sich der Brand bereits langsam und unbemerkt in der Zwischendecke der Garage zum angrenzenden Einfamilienhaus aus und entzündete sich dort.
Umgehend wurden neben der bereits eingeleiteten Brandbekämpfung, weitere Kräfte zum Einsatzort nachgefordert, da zur Sicherung der Löschwasserversorgung auch größere Wegstrecken bewältigt werden mussten.

Um 07:40Uhr des Folgetages konnten auch die letzten Kräfte die Einsatzstelle nach den Nachlöscharbeiten verlassen.

2010

Einsatzort: Firma USN - Hungriger Wolf

Mit dem Einsatzstichwort "FEU - Brennt Sperrmüll" wurden die Kräfte der Feuerwehr Hohenlockstedt am Morgen gegen 09:40Uhr zur Recyclingfirma USN in Hungriger Wolf alarmiert.

Ots KFV-Steinburg:
Nach der Alarmierung der Einsatzkräfte unternahmen die Mitarbeiter erste Löschversuche, die jedoch erfolglos blieben.
Nach Eintreffen der Gemeindefeuerwehr Hohenlockstedt mit ihren vier Ortsfeuerwehren ließ Einsatzleiter Maik Lüdtke, der in den ersten Stunden den Einsatz leitete, die Freiwillige Feuerwehr Hohenaspe zur Unterstützung mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachalarmieren.
Im Zuge des Brandes und der damit verbundenen außerordentlich starken Rauchentwicklung konnte nicht ausgeschlossen werden, dass gesundheitsschädliche Gase entstehen und letztendlich in Richtung der nächsten Ortschaft ziehen, auch wenn das Gebiet um die Sortierhalle und den Flugplatz Hungriger Wolf dünn besiedelt ist. Um etwaige Messungen durchführen zu können wurden die Löschzüge-Gefahrgut der Kreise Steinburg und Pinneberg alarmiert. In dem direkten Umfeld der Anlage konnten diese mit Hilfe der Messtechnik der zwei ABC-Erkundungskraftwagen eine erhöhte Blausäurebelastung messen, die jedoch außerhalb des Betriebsgeländes nicht mehr feststellbar war. Messungen auf dem Flugplatzgelände und in der Gemeinde Hohenaspe bestätigen dies. Trotzdem wurde die Bevölkerung vorsorglich durch Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten. Neben der Durchführung umfangreicher Messungen, stellte der LZ-G Steinburg Dekonmaßnahmen im Rahmen der Einsatzstellenhygiene zur Verfügung.

November 2008

Einsatzort: Kieler Straße

Gegen 14Uhr wurden die Kräfte der Feuerwehr Hohenlockstedt zu einem Brand in die Kieler Straße zum ehemaligen Haka-Werk alarmiert.
Am Einsatzort eingetroffen wurden umgehend weitere Kräfte nachgefordert, da ein Hallenbereich in denen mehrere verschiedene Materialien lagerten, bereits in Vollbrand stand.
Da aufgrund der Brandausbreitung ein Innenangriff ausgeschlossen war, wurde ein massiver Außenangriff mit C- und B-Rohren sowie mit Wasserwerfern eingeleitet.
Um die dadurch entstehende Löschwasserversorgung gewährleisten zu können, musste diese teilweise aus langen Strecken gefördert werden, wodurch weiterer Kräfte angefordert wurden.
Der Löschzug-Gefahrgut des Kreises Steinburg unternahm unterdessen Messfahrten im Ort, um zu überprüfen, ob und welche giftigen Stoffe durch den Brand austraten und in welcher Konzentration.
Die angeforderten THWs aus Itzehoe und Barmstedt unterstützen vor Ort mit Licht und Räumgeräten um u.a. die Hallenwände einzureißen um an weitere Brandherde im Halleninneren heranzukommen.

Die ersten Wehren konnten gegen 19:30Uhr langsam aus dem Einsatz entlassen werden.
Letzte Brandnester konnten am Folgetag gegen 17Uhr vollständig im Zuge der Nachlöscharbeiten, gelöscht werden.

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